Und noch eine kleine Geschichte zu einer guten Tasse Tee..


Das älteste Heilmittel der Menschheit - die Berührung!


Seit jeher ist bei Schmerzen welcher Art auch immer ein Streicheln das erste Mittel der Wahl, um Linderung zu verschaffen.

Das weiß bereits jedes Kind, das sich schon mal das Knie angehauen und aus Reflex mit der eigenen Hand die schmerzende Stelle gerieben hat.


Im Laufe der Zeit hat sich diese Methode auf allen Ebenen weiter verfeinert, wurde erforscht und weiterentwickelt.


In Aufzeichnungen aus dem alten China von Kaiser Jaune ("dem gelben Kaiser") von vor ca. 4500 Jahren wurde diese Technik erstmals Massage genannt und als ein Grundpfeiler der Medizin beschrieben. 


Der griechische Arzt Hippokrates gründete um 460 v. Chr. antike Ärzteschulen, in den die Massageanwendung ein Großteil der Therapien darstellte.


Später in der römischen Zeit war es der Arzt Galen (131 - 201 n. Chr.), der auf die Wohltat von kreisenden Handbewegungen hinwies und dessen Einfluss bis ins Mittelalter hineinreichte.


Das Bürgertum vom 12. - 15. Jhd. brachte Badehäuser hervor in denen massiert wurde und Badeärzte mittels Klistieren, Schröpfen und Heilerden den Menschen Linderung verschafften.


In der Neuzeit (16. - 19. Jhd.) fand ein Wandel statt, in dem sich das Medizinwesen von der Abhängigkeit der Kirche löste. Die Mediziner suchten nach wissenschaftlichen Erklärungen und die Professionalität wurde mehr und mehr angestrebt. Infolge dessen kam es zu einer Unterscheidung von "Schulmedizin - Naturheilkunde".


Die Massage wurde von den Schulmedizinern integriert und somit Wirkungsnachweisen gesucht und gefunden. Die Ärzte rechtfertigten somit, dass Massage nur von jemandem angewendet werden dürfe, der auch etwas vom menschlichen Körper verstünde. Zu dieser Zeit wurde sehr viel über die Massage geschrieben und u.a. definierte ein Schwede namens Pierre Henri Ling die heute bekannte "Klassische Massage" mit ihren speziellen Handgriffen und Wirkmechanismen.


Die einzelnen Handgriffe unterscheiden sich in ihrer Wirkung durch Fläche, Intensität und Geschwindigkeit. Desweiteren ist die Bewegungsrichtung und der Bewegungsablauf entscheidend.


Als Wirkung der Massage sind heute verschiedene Faktoren wissenschaftlich nachgewiesen.


Auf den ganzen Körper wirkt eine Massage in Form einer Steigerung der Abwehrzellen, d.h., das Immunsystem wird gestärkt! Das "Stresshormon" Cortisol wir gesenkt! Der Sympathikus wird gedämpft, d.h., die Atmung wird tiefer, der Herzschlag wird langsamer und die Aktivität der inneren Organe nimmt zu.


Daraus ergibt sich die Wirkung auf unsere Seele, wodurch innere Unruhe, Angstgefühle und Depressionen abgebaut werden. Die Schmerzwahrnehmung wird verringert und die Körperwahrnehmung und der Selbstwert werden gesteigert.


Darüber hinaus wird die Durchblutung und damit der Stoffwechsel im direkt massierten Gebiet angeregt, wodurch Schlackenstoffe aus dem Gewebe und frische Nährstoffe und Sauerstoff ins Gewebe transportiert werden. Die massierte Muskulatur entspannt sich oder strafft sich, je nach Grifftechnik. Schmerzen in der Muskulatur lassen nach und die Beweglichkeit wird im Behandlungsgebiet gesteigert.


Bei regelmäßiger Anwendung erhöht sich im Alltag das allgemeine Wohlbefinden.

Und noch darüber hinaus kann das gezielte Einwirken auf das Energiesystem des Menschen über die Meridiane, den aus der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) beschriebenen Energieleitbahnen, das Gesundheitsbefinden in augenscheinlich verblüffendem Maße regulieren.